Apple Watch – Anprobe

IMG_0577Über die Apple Watch sind mittlerweile eine Menge Berichte und Tests geschrieben worden, die überwiegende Anzahl der Reviews ist grundsätzlich positiv. Auch die technischen Daten sind bekannt. Ich möchte mich also auf meine persönlichen Eindrücke bei der gestrigen “Anprobe” im Apple Store Stan Francisco konzentrieren und in Stichworten meine Eindrücke schildern. Natürlich stellt das meine persönliche Meinung dar, ich versuche aber auch grundsätzliche Bemerkungen zu geben. Die Apple Watch ist zunächst mal eine Smartwatch. Sie kann Informationen aufrufen, Benachrichtigungen anzeigen und beantworten, Termine verwalten, das Smartphone teilweise fernsteuern, Bilder anzeigen, Aktivitätsdaten erheben, Apps öffnen, Spiele ermöglichen und mehr. Und noch etwas kann sie: die Zeit anzeigen :-)

Prozedere: Grundsätzlich besteht die Möglichkeit über die Homepage von Apple einen Termin zu vereinbaren. Glücklicherweise gibt es aber immer wieder freie Zeitslots, z.B. wenn Besucher nicht zu vereinbarten Terminen kommen. Man hat 15 Minuten Zeit die Uhr zu probieren, insgesamt kann man zwei Modelle anprobieren. Ich habe mich zum ausprobieren für eine kleine Watch Sport (Aluminium) und eine größere Watch (Edelstahl) entschieden.

Ausprobieren: Die Uhren zur Anprobe laufen nur in einem Demo Mode, die Anprobetermine sind also grundsätzlich dafür gedacht die Armbänder auszuprobieren und am eigenen Arm zu sehen welches Modell einem eher liegt.

Größen: Mir ist aufgefallen, dass mir das 38mm Modell vermutlich zu klein sind wird, die 42mm Variante ist eigentlich auch überhaupt nicht klobig und das Display ist doch merklich größer.

Armbänder: Apple hat es wieder einmal geschafft und liefert ein neues, sehr innovativ gestaltetes Sportarmband aus Kunststoff. Schwer zu beschreiben, der Verschluss ist einfach genial gelöst. Alternativ habe ich das Milanese Loop Stahlarmband probiert. Keine Frage, es ist wunderschön, den hohen Preis für dieses Armband argumentiert Apple übrigens mit der extrem langwierigen Herstellung.

Verarbeitung: Hier bleibt Apple seinen Prinzipien treu, die Verarbeitung sowohl des Alumodells als auch der Version aus Edelstahl ist extrem hochwertig. Ich könnte nachvollziehen, warum es deswegen zu Produktionsproblemen kommt. Die Uhren sind einfach wirklich sehr, sehr präzise gearbeitet und hochwertig.

Features: Durch die Menüs navigieren ist bei der Anprobe nicht möglich, die Watches laufen in einem Demo Mode. Daneben gibt es aber Apple Watches, die auf eigenen Schaupulten montiert sind und mit denen man durch die Menüs durchnavigieren kann. Ohne hier im Detail etwas getestet zu haben erscheint mit Apple OS doch sehr durchdacht Per Druck wird der Bildschirm aktiviert. Wischen ist auf dem Touchscreen natürlich möglich, zudem unterscheidet die Uhr zwischen Tippen und Drücken. Da das Display aber für Gesten zu klein wäre, bietet Apple zur Steuerung ein kleines Rädchen. Hierüber, an der Seite, erfolgt Scrollen, Auswahl, Zoom etc. Die Dreh- und Touch-Steuerung wird durch ein haptisches Feedback ergänzt. Die Apple Watch beinhaltet hierfür eine eigene Engine und setzt zusätzlich den Lautsprecher ein. Das ganze läuft sehr rund und ruckelfrei ab. Eine klassische “Version 1” ist ist die Software auf der Apple Watch für mich nicht, sie wirkt schon sehr rund und fertig.

Sinnvoll? Definitiv ja!. Natürlich nur für Personen, die auch die Funktionalitäten des iPhones nutzen die ubiquitous computing auch leben. Die Apple Watch stellt denke ich eine sinnvolle Erweiterung von iOS Geräten dar. Unzählige Softwareanbieter haben schon angekündigt Schnittstellen auf der Apple Watch anzubieten (z.B. Runtastic, CityMapper, diverse Hotelgruppen und Airlines). Warum die Uhr vielerorts in Konkurrenz zu klassischen Markenuhren gesehen wird kann ich nicht nachvollziehen, eine klassische Uhr zeigt die Uhrzeit und vielleicht noch das Datum an. Sie ist ein völlig anderes Produkt und kann durchaus auch als Wertanlage betrachtet werden. Das kann von von der Apple Watch nicht behaupten, sie unterliegt natürlich den Lebenszyklen moderner Technologie, auch wenn ich vermute, dass sie längere Releasezyklen haben wird (mein Tipp 2-3 Jahre). Als Lifestyleprodukt alleine würde ich die Apple Watch jedoch keineswegs bezeichnen. Zumal die inneren Komponenten bei jedem Modell völlig gleich sind, die preislichen Unterschiede definieren sich ausschließlich über die zwei unterschiedlichen Arten von Uhrglas und die unterschiedlichen Gehäuse und Armbänder.

Schwächen: Wirkliche Schwächen habe ich bei der Anprobe keine bemerkt, schwer zu sagen, ob die Apple Watch die “perfekte” SmartWatch ist. Was die Haptik, die Verarbeitung und die grundsätzliche Softwareausstattung betrifft setzt die Apple Watch jedoch durchaus neue, hohe Standards.

WhatsApp läuft jetzt auf den Desktop

Bildschirmfoto 2015-01-21 um 21.52.14WhatsApp hat heute verlautbart, dass es ab sofort einen Web-Client anbietet. Dieser ist einfach als Erweiterung des Telefons zu sehen: der Web-Browser spiegelt Chats und Nachrichten vom mobilen Gerät – was bedeutet, dass alle Nachrichten weiterhin auf dem Telefon sind und über das Telefon übermittelt werden.

Derzeit ist diese Erweiterung nur für Google Chrome verfügbar. Unterstützt wird derzeit auch nur WhatsApp für Android, Windows Phone, Blackberry und das Nokia S60. Das iPhone wird sicher demnächst auch unterstützt und mit weiteren Browser soll diese Erweiterung auch zukünftig verwendbar sein.

Mit Google Chrome einfach auf https://web.whatsapp.com/ wechseln und die Anweisungen folgen, so sollte es eigentlich sofort klappen.

Open Source Cloud Verschlüsselung für OS X

Schlagwörter

, ,

what_is_cryptomator

Mit dem Open Source Tool Cryptomator für OS X lassen sich beliebige Ordner von Cloudprovidern als Laufwerk mounten. Alle Daten, die über dieses Laufwerk gespeichert werden, verschlüsselt Cryptomator automatisch in diesem Ordner. Die Synchronisierung der derartig verschlüsselten Ordnerinhalte erfolgt dann weiterhin über Dropbox, Google Drive, OneDrive & Co. Die Beta Version der kostenlosen Open Source Software kann ab sofort hier heruntergeladen und getestet werden.

Wie Solarstraßen die Welt verändern könnten

solarroadway_2

Keine Schneeräumung mehr erforderlich

Solar Roadways – so heißt ein innovatives Konzept welches bereits seit 2006 auf seine Umsetzung wartet. Die Straße als Kraftwerk. Bei einem flächendeckenden Ausbau mit Solarmodulen könnte der gesamte Privat- und Nutzverkehr auf Elektroantrieb umgestellt werden. Jede Parkbucht wäre Tankstelle, wodurch das derzeitige Reichweitenproblem der Stromautos mit einem Schlag erloschen wäre.

Die großteils aus Recyclingmaterial hergestellten Elemente verfügen über Mikrochips und an der Oberfläche über flexibel programmierbare LED-Leuchten. Deren Funktion als Fahrbahnmarkierung naheliegend. Aber auch Baustellenkennzeichnungen könnten damit automatisch generiert werden. Sie könnten ebenso wunschgemäß per Software angesteuert und ausgegeben werden wie die Trennstreifen beim kurzfristigen Wechsel von Längsparkplätzen auf Schrägparkplätze oder, zum Beispiel bei Nebelgefahr, Warnhinweise und Tempolimits direkt auf der Straße anzeigen.

All die erzeugte Energie, die nicht für Fahrzeugantrieb und Leuchtdioden genutzt wird, soll wiederum in das reguläre Stromnetz gespeist werden und damit den Einsatz von Kohlekraftwerken, Erdölförderung und allen anderen weniger nachhaltigen Energiequellen stark einschränken – oder womöglich sogar überflüssig machen.

Denn nach den Berechnungen des Erfinders könnte das Dreifache des derzeitigen Stromverbrauchs der Vereinigten Staaten erzeugt werden, wenn das bundesweite Straßennetz mit Solar Roadways bestückt würde. Die Elemente sollen erst die Investitionen abzahlen und später, mit Abzug der Instandhaltungskosten, nahezu kostenlos Energie erzeugen. Außerdem entstünden tausende neue Jobs, die der entstehende Industriezweig erschaffen und erhalten soll.

Solar Roadways verspricht nicht weniger als die größte Revolution seit Straßen gebaut werden. Die bestehende Verkehrsinfrastruktur müsste nur nach den heute technischen Möglichkeiten nachgerüstet und kein Stück Natur neu bebaut werden. Hier wird das geniale Konzept genauer beschrieben.

Auch wenn die Idee verheißungsvoll klingt, ist deren Umsetzung noch mit einigen Fragezeichen versehen. Beispielsweise beträgt die Fläche der US-Straßen rund 75.000 Quadratkilometer, für deren Bestückung man an die 5,6 Milliarden Panele benötigte. In Summe würde das 56 Billionen US-Dollar kosten. Auch stellt sich sich die Frage, wie leistungsfähig die Panele etwa auf Parkflächen oder stark befahrenen Straßen sind. Denn wenn der Großteil des Parkplatzes mit Autos verstellt ist, bleibt nicht mehr viel Fläche, die die Sonnenenergie aufnehmen kann. Und wie würde man verhindern, dass die Panele verschmutzen und dadurch keinen Solarstrom mehr erzeugen würden?

Humin – das “intelligente” Adressbuch

Bildschirmfoto 2014-12-26 um 23.39.52Natürlich ist die neu erschienene App Humin (für Android und iPhone) nicht wirklich intelligent. Sie täuscht Intelligenz aber aufgrund einer großen Datenbank ganz gut vor und speichert nicht bloß Mail-Adressen und Telefonnummern zu einem Kontakt ab, sondern kann sich auch Details merken, wie zum Beispiel wo man jemanden zum ersten Mal getroffen hat oder mit wem man einen Termin in seinem Kalender hatte.

Humin sortiert die Kontakte vom Prinzip her nicht alphabetisch, sondern „so wie der Mensch denkt“. Die App merkt sich, welcher Kontakt wie oft, wann und wo benutzt wurde und wo er eingespeichert wurde. Natürlich kann man aber auch nur nach dem Namen eines Kontakts suchen. Außerdem bindet die App soziale Netzwerke wie Facebook und LinkedIn mit ein. Je nach Situation sortiert Humin die Kontakte dann angeblich anders. So muss man im Idealfall keinen Kontakt mehr suchen weil der jeweils aktuelle Kontakt immer ganz oben steht.

Funktionsbedingt greift Humin auf eine ganze Menge Daten zu. Adressbuch, Facebook, LinkeIn, Kalender, Ortungsdienste. Das ist sicher eine Herausforderung an den Datenschutz und wird von den Machern von Human auch explizit betont. Auf der Homepage von Humin findet sich eine Charta namens „Humin Rights“ welche beschreibt, was mit welchen Daten passiert. Auf der Homepage finden sich auch Links zu den jeweiligen App-Stores wo man Humin kostenlos herunterladen kann.

The Interview

Nun ist er also doch in den US-Kinos angelaufen. Der Film beginnt mit einem kleinen Mädchen das vor einem Monument ein Lied singt. Scheinbar ein Volkslied, würden uns nicht Untertitel informieren, dass das Mädchen in bester nordkoreanischer Propagandatradition alle möglichen hässlichen Dinge über den großen Satan – die Vereinigten Staaten – zu Gehör bringt, vor allem den Wunsch, er möge an seiner Verderbtheit ersticken. Zweifelsohne böse, aber nicht viel anders als Propagandanachrichten, die man sonst so aus Nordkorea hört.

theinterview1

“The Interview” ist eine Komödie bei der einem zweifelsohne zeitweise das Lachen im Hals steckenbleibt. Der Film zeigt parodistisch ein Komplott der CIA, um Nordkoreas Führer Kim Jong Un zu ermorden, ich würde ihn sagen wir eimal nicht gerade als sehenswert bezeichnen, plumpe Unterhaltung mit ein wenig Patriotismus, mehr darf man von dieser Komödie nicht erwarten. Das Hollywood-Kino kann übrigens auf eine lange Tradition der – sagen wir einmal Respektlosigkeit – vor fremden Staatsoberhäuptern zurückblicken. Diese Konzentration von Hass auf die Galionsfigur des Feindes gab es in der europäischen Kriegspropaganda nicht. Das galt auch für den Zweiten Weltkrieg, in dem Churchill und Roosevelt zwar als Feindfiguren aufgebaut, aber nicht filmisch hingerichtet wurden.

Allerdings ist “The Interview” jetzt zu einem Symbol für die Meinungsfreiheit geworden.  Kongressabgeordnete beider Parteien in den USA und Hollywood-Stars wie George Clooney hatten Sony für die Entscheidung kritisiert, den Film nicht zu veröffentlichen. Einige sprachen von Selbstzensur. Mittlerweile läuft der Film übrigens in hunderten Kinos in den USA und ist dort auch auf YouTube kostenpflichtig ansehbar. Ob und wann der Film jetzt überhaupt nach Europa kommt ist nicht absehbar.

Nordkorea selbst hat ja dementiert, hinter dem Hackangriff auf Sony in den vergangenen Tagen zu stehen. Pjongjang forderte ultimativ eine gemeinsame Untersuchung, um die Täter zu eruieren. Wie üblich drohte Nordkorea mit apokalyptischen Szenarien, sollten die USA, diese “Schlangengrube des Terrorismus”, der Forderung nicht Folge leisten.

Kurze Rede, langer Sinn. Sich den Film aus Interesse über den Hype darum anzusehen (z.B. als Torrent auch in Europa herunterzuladen) ist ist leicht möglich, ein cineastisches Meisterwerk darf man allerdings nicht erwarten.

Datendiebstahl verhindern mit dem Kill Switch am Smartphone

find_heroBis zu 26.000 Mobiltelefone werden jährlich in Österreich gestohlen. Aus diesem Grund hat das österreichische Innenministerium gemeinsam mit den größten heimischen Mobilfunkbetreibern (A1, T-Mobile, 3) die Awarenessaktion ”Schützen Sie Ihr Handy” gestartet. Im Rahmen einer Kampagne sollen Smartphone-Besitzer dazu gebracht werden, die sogenannte ”Kill Switch-Funktion” auf ihrem Gerät zu aktivieren.

Mit der sogenannten Kill Switch-Funktion kann man gestohlene SmartPhones aus der Ferne über das Internet  sperren. Apple bietet seit langem diese Möglichkeit mit dem iCloud-Service “Mein iPhone suchen” an. Andere technische Möglichkeiten, wie etwa die Sperre der IMEI-Nummer (Geräte-Nummer) ist laut Innenministerium nicht mehr geplant, da zu umständlich und zu langsam. Die Chefs der Mobilfunkanbieter versicherten im Rahmen eines gemeinsamen Presseauftritt mit der Ministerin, dass sich Kunden in ihren Handy-Shops oder auch telefonisch beim Support über die Kill Switch-Funktion informieren können.

Ello – eine echte Alternative zu Facebook?

BN-ES961_ello09_G_20140926161348Keine Anzeigen, keine Klarnamenpflicht, kein Pornoverbot – und vor allem keine Werbung. Ello präsentiert sich anders als die großen sozialen Netzwerke. Der Marktführer Facebook stellt bekannterweise ab sofort seine Nutzerdaten auch Werbetreibenden auch außerhalb des eigenen Netzwerks zur Verfügung. Atlas nennt sich die dazugehörige Plattform. Dort kann zum Beispiel der Hersteller eines Energy Drinks gezielt nach jungen Menschen suchen, die auf bestimmte Sportarten stehen. Diesen Menschen wird dann Werbung zielgruppengerecht präsentiert, etwa in Sport-Apps, Blogs oder auf Websites.

Der größte Vorteil von Ello in diesem Zusammenhang: Es ist werbefrei. Es gibt keine Anzeigen, dafür aber viel viel Platz, um beispielsweise eigene Fotos zu posten. Ello wirkt sauber aufgeräumt aber auch sehr übersichtlich was den Umfang der Inhalte betrifft. Dies liegt aber sicher auch daran, dass Ello bislang nur spärlich bevölkert ist.

Die Ello-Macher wollen zukünftig mit optionalen kostenpflichtigen Zusatzfunktionen Geld verdienen. Beispielsweise sollen spezielle Funktionen angeboten werden, für die einige der Nutzer dann hoffentlich gewillt sich etwas Geld zu bezahlen.

Update: 15.12.2014: Seit heute bin ich drin, mal sehen wie sich dieses Netzwerk entwickelt https://ello.co/michaelmrak

Wire – Ein sehr vielversprechender neuer Messenger aus der Schweiz

WhatsApp stellt in Sachen Privacy ja nicht gerade ein Referenzprodukt dar. Erst vor einigen Monaten von Facebook erworben und auch sonst nicht gerade für die perfekte Datensicherheit bekannt nutze ich es aus einem einzigen Grund – weil es kein Messages für Android gibt.wireDieses Thema ist dem ehemalige Skype-Entwickler Jonathan Christensen scheinbar ebenfalls bewusst gewesen. Mit seiner Schweizer Firma Wire Swiss GmbH. entwickelte er einen neuen, die modernsten Technologien verwendenden, Messenger. “Wire” präsentiert sich in einer sehr schicken Oberfläche und ist als App für OS X, iOS und Android verfügbar. Demnächst soll “Wire” auch mit jedem modernen Browser verwendet werden können. Es verwendet das neue und offene WebRTC-Protokoll, um damit jeweils optimale Direktverbindungen zwischen Teilnehmern herzustellen.

Für den Nutzung ist es zwar erforderlich zu registrieren, dafür kann eine beliebige E-Mail-Adresse verwendet werden. Optional kann das lokale Adressbuch nach potentiellen “Wire” Kontakten durchsucht werden, was derzeit (“Wire” wurde heute veröffentlicht) aber noch kaum von Erfolg gekrönt sein wird.

Für mich ein wesentliches Argument für “Wire” ist die Tatsache, dass es gemäß europäischer Datenschutzstandards implementiert wurde. Da steckt kein Microsoft (Skype) drin, kein Facebook (WhatsApp) drin und auch die NSA ist durch die implementierte TLS End-to-End Verschlüsselung zumindest sehr stark eingeschränkt was die Einsicht in die Daten betrifft.

Ich würde mir sehr wünschen, dass “Wire” sich rasch verbreitet, vielleicht ergibt sich damit ja eine Möglichkeit endlich WhatsApp zu vermeiden und auf einen neuen, innovativen Messenger umzusteigen.

Homepage von Wire: https://www.wire.com

Corruption Perceptions Index 2014

Der Korruptionswahrnehmungsindex (englisch Corruption Perceptions Index, abgekürzt CPI, kurz auch Korruptionsindex), wird seit 1995 von Transparency International, einer Nichtstaatlichen Organisation, die sich weltweit dem Kampf gegen Korruption widmet, in über 180 Ländern erhoben.

Der CPI gibt dabei die Wahrnehmung von Korruption an. Er listet Länder nach dem Grad auf, in dem dort Korruption bei Amtsträgern und Politikern wahrgenommen wird. Es ist ein zusammengesetzter Index, der sich auf verschiedene Umfragen und Untersuchungen stützt, die von mehr als zehn unabhängigen Institutionen durchgeführt wurden. Es wurden Geschäftsleute sowie Länderanalysten befragt und Umfragen mit Experten im In- und Ausland miteinbezogen. Der Index geht von 0 bis 10, wobei 10 die geringste Wahrnehmung von Korruption anzeigt und somit das bestmögliche Ergebnis ist.

Österreich liegt derzeit auf Platz 23 und hat sich gegenüber 2013 um drei Ränge verbessert. 2006 lag Österreich noch auf Rang zehn, rutschte danach aber beständig ab.

Interaktive Karte: http://media.transparency.org/maps/cpi2014-640.html

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 553 Followern an