Einem aktuellen Anlaß folgend (seit einigen Tagen habe ich einen Sanyo VPC-HD700 Camcorder) habe ich mich ein wenig über die Möglichkeiten von Online Videoseiten klug gemacht. Der „Marktführer“ YouTube war natürlich meine erste Wahl. Leider hat sich schon nach kurzer Zeit herausgestellt, dass man mit YouTube nur sehr aufwändig datenschutzgerecht veröffentlichen kann. Problemlos kann man dort Videoclips ohne jegliche Zugriffsbeschränkungen publizieren, möchte man jedoch eine vordefinierte Empfängergruppe adressieren wird es mühsam: Jeder potentielle Videogucker in der Familie und im Freundeskreis muß sich zuerst einen YouTube Account anlegen bzw. einen Google Account dazu verwenden. Erst wenn diese Hürde gepackt ist können Videos an bis zu 25 Personen individuell adressiert werden.

Ich will meinem betagten Vater nicht erklären, wie er sich einen YouTube oder Google Account zulegen kann. Und wozu benötigt er diesen Account denn eigentlich? Schon klar, es geht um die Sammlung von potentiellen Kundendaten, aber mir ist das Procedere einfach zu aufwändig. Auch wenns nichts kostet!

Vimeo ist anders. Jedem Video kann beispielsweise ein individuelles Passwort gesetzt werden. Natürlich ist es auch möglich Benutzergruppen anzulegen und entsprechend zu berechtigen. Das ganze Konzept ist einfach viel klarer, aber vor allem wird man nicht dazu genötigt, gleich einen Useraccount anzulegen nur um ein privates Video sehen zu können.

Und noch einen gravierenden Vorteil hat Vimeo. Videos mit einer Auflösung von 1280×720 Pixel oder höher werden automatisch im HD Format bereitgestellt. Und dieser Unterschied war es letztendlich, der mich dazu bewogen hat meine kurzen privaten Videoclips zukünftig bei Vimeo zu parken. „Schaun Sie sich das an“ kann ich nur sagen (auf das HD Icon rechts in der Mitte im Video klicken, dann sieht man was ich meine). DAFÜR wäre ich zukünftig auch gewillt zu bezahlen!


The Swim Meet – Preview from Scott Karlins on Vimeo.