Ein Protest zwischen Frustration und Euphorie Als im Herbst 2009 in einer spontanen Aktion das Audimax der Universität Wien besetzt wird ahnt wohl niemand, dass hier das Epizentrum einer weit über die österreichischen Grenzen reichenden Protestbewegung entstehen soll. Mit modernen Kommunikationsmitteln des Web 2.0 und ohne zentrale Organisation werden in kürzester Zeit über 130 Universitäten in ganz Europa besetzt, hunderttausende Menschen gehen für Verbesserungen im Bildungssystem auf die Straße. Längst geht es nicht mehr nur um punktuelle Verbesserungen im eigenen Studium. Die Universitäten sind unterfinanziert, Mitbestimmungsmöglichkeiten für die Studierenden sind kaum vorhanden. Es geht um grundlegende Veränderungen darin, welcher Stellenwert Bildung in unserer Gesellschaft eingeräumt wird. Die Geschichte einer Meuterei, die daran zu scheitern scheint, dass das Schiff bereits auf Grund gelaufen ist.

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