Bildschirmfoto 2014-12-26 um 23.39.52Natürlich ist die neu erschienene App Humin (für Android und iPhone) nicht wirklich intelligent. Sie täuscht Intelligenz aber aufgrund einer großen Datenbank ganz gut vor und speichert nicht bloß Mail-Adressen und Telefonnummern zu einem Kontakt ab, sondern kann sich auch Details merken, wie zum Beispiel wo man jemanden zum ersten Mal getroffen hat oder mit wem man einen Termin in seinem Kalender hatte.

Humin sortiert die Kontakte vom Prinzip her nicht alphabetisch, sondern „so wie der Mensch denkt“. Die App merkt sich, welcher Kontakt wie oft, wann und wo benutzt wurde und wo er eingespeichert wurde. Natürlich kann man aber auch nur nach dem Namen eines Kontakts suchen. Außerdem bindet die App soziale Netzwerke wie Facebook und LinkedIn mit ein. Je nach Situation sortiert Humin die Kontakte dann angeblich anders. So muss man im Idealfall keinen Kontakt mehr suchen weil der jeweils aktuelle Kontakt immer ganz oben steht.

Funktionsbedingt greift Humin auf eine ganze Menge Daten zu. Adressbuch, Facebook, LinkeIn, Kalender, Ortungsdienste. Das ist sicher eine Herausforderung an den Datenschutz und wird von den Machern von Human auch explizit betont. Auf der Homepage von Humin findet sich eine Charta namens „Humin Rights“ welche beschreibt, was mit welchen Daten passiert. Auf der Homepage finden sich auch Links zu den jeweiligen App-Stores wo man Humin kostenlos herunterladen kann.

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